Am 04. September waren die Regensburg Baskets zu Gast bei den Schanzer Baskets. Mit Ex-Trainer Markus Höß und Ex-Aufbauspieler Thomas Mayer kamen auch zwei alte Bekannte nach Ingolstadt.

Die Regensburg Baskets sind ebenfalls aus der 2. Regionalliga abgestiegen, waren jedoch der deutlich stärkeren Nordgruppe zugeordnet und mussten sich gegen zahlreiche Farmteams von ProA und ProB Vereinen beweisen. Wieder fit mit auf dem Parkett war Center L. Fischer, der sich letzte Saison zu Beginn gleich verletzte und damit die restliche Spielzeit ausfiel. Leider mussten die Regensburg Baskets auf ihren starken Center Ole Alsen verzichten, den es zum TSV Wolnzach gezogen hat und er die kommende Saison erneut in der 2. Regio Nord zu sehen sein wird. Dennoch ist und war der Kopf der Regensburger immer schon Tom Mayer. Mit seiner brutalen Übersicht und seinen hochprozentigen Distanzwürfen ist er schwer zu verteidigen. Natürlich wussten das die Schanzer Baskets und versuchten dem Aufbauspieler das Leben so schwer wie möglich zu machen. Das Spiel war vom ersten Viertel an durch Defense geprägt und beide Teams konnten ausgeglichen agieren. Angeführt von T. Mayer und L. Fischer wollten die Gäste den Sieg unbedingt mit nach Hause nehmen. Auf der Gegenseite waren es vor allem Marco Winterer von außen und Daniel Reck unter dem Korb, die dem Ganzen Paroli boten. Im Gegensatz zum Testspiel in Augsburg waren die Schanzer wacher in der Verteidigung und konzentrierter in der Vorwärtsbewegung. Was aber immer wieder deutlich wurde, war die fehlende Professionalität der Ingolstädter. Immer wenn man in Führung war, ruhte man sich darauf aus und verlor unnötig den Ball durch Leichtsinnsfehler. Natürlich nutzen das die Gäste sofort aus und bestrafen jeden Turnover mit leichten Punkten auf der Gegenseite. Am Ende entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, sodass es nach 40 min. mit einem Stand von 68-68 in die Verlängerung ging. In dieser Phase übernahm Levent Görmüs das Zepta in die Hand und führte sein Team an. Die Schanzer Baskets konnten sich mit dem Schlusspfiff über einen 79-74 Sieg freuen.

Stimmen nach dem Spiel:

Coach D.:        “Das war ein ganz anderes Spiel als die Woche zuvor. Die Verteidigung agierte besser und in der Offensive konnten die Spielzüge kontinuierlicher umgesetzt werden. Lediglich die zahlreichen Turnover waren nicht nur bitter, sondern zu 100% unnötig. Wir müssen die Geduld bewahren und die gegnerische Verteidigung zur Bewegung bringen, damit wir dann die Lücke finden. Zusammengefasst bin ich definitiv zufrieden. Wir haben keine bestimmte Lineup und die Rotation war hoch. Jeder Spieler bekam genügend Einsatzzeit und konnte nochmal alles zeigen.”

Levent G.:        “Die Intensität war sehr gut und vor allem die Stimmung auf und neben dem Feld optimal. Natürlich rauben uns solche Turnover die Kraft auf dem Feld. Immer wieder diesen hinterherzulaufen wird uns müde machen. Das müssen wir definitiv besser umsetzen.”